Leistenstein via Südanstieg und Alternativanstiege auf die Leistenalm, 29.04.2026, Totes Gebirge
Der Leistenstein wird vermutlich am häufigsten vom Gasthof Dachsteinblick (Wörschachwald) über den Brandanger bestiegen. Als Stainacher bevorzuge ich aber die „vorderseitigen“ Varianten über die Leistenalm, da ich da von mir zu Hause weggehen und auf das Auto verzichten kann. Von der Leistenalm gibt es drei mir bekannte Aufstiege („Ostanstieg“, „Winteranstieg“ und „Südanstieg“).
In meinen früheren Berichten habe ich es bereits mehrmals
angekündigt, dass ich einen Bericht über den eher unbekannten Südanstieg verfasse. Ich bin den Südanstieg auch schon
mehrmals gegangen heuer, habe aber noch nicht die Motivation einer umfassenden
Bilddokumentation gefunden. Schön langsam musste ich es aber tun, da der Steig
ab dem späteren Frühling immer mehr verwächst, da er eben kaum begangen wird.
Ab diesem Zeitpunkt wechsle ich auf den von uns Einheimischen mehr begangenen
aber ebenfalls nicht allzu bekannten Ostanstieg. Alternativ gibt es auch noch
den Winteranstieg („Südwestanstieg“), dieser ist aber auch eher nur den
Einheimischen bekannt. In manchen Apps ist von den drei Varianten bis dato nur
der Ostanstieg eingezeichnet.
Ursprünglich wollte ich noch eine sehr interessante
Abstiegsvariante über die Nordostseite zeigen, aber das hätte den Rahmen dieses
Berichtes gesprengt, da ich auf jeden Fall noch zwei alternative
Aufstiegsvarianten auf die Leistenalm (der markierte „Normalweg“ über
Forststraße ist mir zu langweilig) hier
präsentieren wollte. Im Aufstieg wählte ich dabei den „Jagasteig“ auf die
Leistenalm.
Dem markierten
„Normalweg“ auf die Leistenalm folg man hier links, zu den Alternativanstiegen
geht es geradeaus (roter Pfeil):
Man folgt zunächst ebenfalls einer Forststraße und kurz vor deren Ende ist links (gelbe Pfeile) der alte Almweg (alter Leistenweg), hier komme ich dann herunter. Geht man gerade weiter, beginnt am Ende der Forststraße der „Jagasteig“:
Gleich zu Beginn quert man diesen kleinen Bach:
Nach der Bachquerung geht es hier steil und etwas ungut hinauf:
Danach wird der Steig besser begehbar:
Nach einem ersten steilen Stück geht es auf einer Art Kamm kurz flach weiter, ziemlich am Ende bevor der Steig wieder ansteigt ist es wichtig, den Steigspuren geradeaus zu folgen (rote Pfeile), folgt man jenen nach rechts, würde man im Bereich des Leistenbachwasserfalls herauskommen:
Es tauchen auch hin und wieder Steinmännchen auf:
Die meiste Zeit ist der Steig deutlich sichtbar:
Hier eine etwas unübersichtliche Stelle, bei der man zudem auch vorsichtig sein muss, da es steil hinunter geht (auf dem Bild wirkt das nicht so):
Die Stelle noch einmal von oben, hier kann man die Steilheit besser erkennen:
Der Steig verläuft hier oberhalb des Abbruches, kurze Zeit später trifft er auf den Normalweg:
Hier trifft der Steig nun auf den Normalweg (kurz vor einer scharfen Linkskurve):
Die gelben Pfeile zeigen hier noch einmal den Ausstieg des „Jagasteiges“:
Kurz danach geht es vorbei am „Kotzenbründl“:
Nach dem „Kotzenbründl“ ist bald die Leistenalm erreicht, gleich nach der ersten Hütte geht es links hinauf (roter Pfeil):
Nun folgt der weglose und unübersichtliche Aufstieg über die Wiesen der Leistenalm, die roten Pfeile geben einmal die ungefähre Richtung zum Einstieg des Südanstieges vor:
Unterhalb des Baumschlages (roter Pfeil) quert man nach links:
Der Baumschlag ist erreicht, nun folgt eine längere Querung nach links:
Rückblick zur Leistenalm und ins Ennstal:
Am Ende des Baumschlages angekommen, der rote Pfeil zeigt die weitere Richtung:
Zwischen den Bäumen geht es hindurch und kurz hinauf:
Danach wird noch ein kleinerer Graben gequert:
Hier geht es gerade hinauf und so kommt man zum…
….Einstieg des Südanstieges:
Unmittelbar nach dem Einstieg wir es gleich unübersichtlich, denn Steigspuren sind hier nicht immer ersichtlich:
Wichtige frühere rote Punkte sind in diesem Anfangsbereich leider sehr verblasst und man erkennt sie erst kurz davor:
Diese umgefallenen Bäume müssen überklettert werden, hier tauchen dann auch Steinmännchen auf, welche die Orientierung deutlich erleichtern:
Nach den umgefallenen Bäumen sind die Steigspuren wieder besser erkenntlich:
Man erreicht schnell das seilversicherte Einstiegsband zur 1. Querung:
Rückblick:
Gleich zu Beginn er Querung wird der Steig sehr schmal, dieses Seil hilft über die etwas abschüssige Stelle:
Noch ein Rückblick zu dieser Stelle, ich habe sie auch noch ohne Seil gekannt:
Der weitere Verlauf der ersten Querung (immer wieder gibt es verblasste rote Punkte und Steinmännchen):
Es geht kurz steil nach oben:
Und schon folgt die 2. Querung (es ist zwar nicht schwierig, aber ausrutschen sollte man nicht, denn es pfeift hier ganz schön runter):
Der Steig führt unter diesem Baum hindurch (alternativ kann man kurz davor auch über die Felsen im unteren zweiten Schwierigkeitsgrad zur 3. Querung hinauf):
Nach dem Baum würde der ursprüngliche Steig links weiter gehen, hier ist es aber aufgrund des Windwurfes nicht mehr begehbar, nun geht es rechts weiter:
Kurz vor der dritten Querung blicke ich noch einmal zu dieser etwas unübersichtlichen Stelle zurück, der gelbe Pfeil zeigt dabei den Baum von vorher:
Die 3. Querung:
Es folgt eine leichte Kletterstelle:
Würde ich maximal mit SG I bis. I+ bewerten:
Der weitere Wegverlauf:
Hier beginnt der Steig leider wieder etwas zu verwachsen (im Sommer ist hier alles mit Brennnessel überwuchert):
Weiter geht es über dieses Band entlang der Felswand:
Kurz vorm Ausstieg leider auch schon verwachsen:
Nach dem Ausstieg könnte man nach links (gelber Pfeil) der ursprünglichen Variante folgen (man kommt dann in einen Sattel und trifft bereits hier auf den Weg der vom Brandanger kommt) oder man folgt der neuern variante (roter Pfeil):
Hier gibt es auch gelegentlich Steinmännchen:
Rückblick:
Erst kurz vorm Gipfel trifft man auf den vom Brandanger kommenden Weg:
Schnell ist der Gipfel erreicht (der Gipfelgrat ist nicht zu unterschätzen!):
Gipfel Leistenstein (1.480m):
Im Abstieg wähle ich dieselbe Variante, allerdings gehe ich beim Ausstieg des Jagasteiges noch weiter hinunter bis ich zur „Schottleitbruckn“:
Danach beginnt der Einstieg zum alten Almweg (alter Leisteweg):
Der Steig ist in vielen Bereich immer gut ersichtlich:
Es gibt auch zahlreiche Steinmännchen:
Ziemlich weit unten ist diese etwas ungute Stelle:
Kurz vorm Ausstieg (siehe dazu auch die gelben Pfeile im zweiten Bild) blicke ich nochmals zurück, danach komme ich wieder auf die Forststraße die mich zum Normalweg und in weiterer Folge zurück nach Stainach bringt:




























































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