Gr. Hengst, Kl. Bösenstein, Gr. Bösenstein, Dreisteckengrat, Sonntagskarspitze u. Dreistecken, 26.06.2026, Niedere Tauern

Der Große Bösenstein sowie der  Dreisteckengrat stehen schon sehr lange auf meiner To-do-Liste, aber immer und immer wieder schob ich diese Tour aus unterschiedlichen Gründen auf. Am Freitagnachmittag den 26.06.2026 war es dann endlich soweit, ich fuhr um 12:00 Uhr vom Büro in Liezen nach Hohentauern und von dort über die mautpflichtige Straße (ob € 10,00 für eine Schotterstraße viel oder wenig sind, muss jeder für sich selbst entscheiden) zum Parkplatz am Ende der Straße kurz vor der Edelrautehütte. Da ich am Vortag mit meiner Mountainbike-Tour etwas übertrieben hatte und es an diesem Freitag sowie auch an den Folgetagen sehr heiß war, wusste ich noch nicht, ob ich die „Power“ für die von mir geplante Tour hatte und so stieg ich zunächst zum Großen Hengst auf  – ich dachte mir, bis zum Großen Bösenstein habe ich wohl die „Schmalz“, sollte ich da dann schon zu müde sein, verzichte ich auf den Dreisteckengrat und steige von dort wieder zum Parkplatz ab, dass ich die „Schmalz“ aber noch gehabt habe, zeigt die Überschrift J

Der Große Scheibelsee und oberhalb der Große Bösenstein beim Aufstieg zum Großen Hengst:

 Dieser Aufstieg ist nicht schwierig aber durchaus etwas steil:

Schöner Blick zu den weiteren Gipfelzielen, dem Kleinen und Großen Bösenstein, vom Gipfel des…

…Großen Hengstes (2.159m) – gibt es eigentlich auch einen Kleinen Hengst??

Hier traf ich einige nette Leute die dieses Gipfelbild von mir machten:

Rückblick zum Großen Hengst am Weiterweg zu den Bösensteinen – der Weg verläuft meist etwas unterhalb des Grates, wird vielleicht ein bisschen alpiner aber nicht schwierig:

Aufstieg zum…

…Kleinen Bösenstein (2.395m) – leider nur mit Gipfelsteinmann:


Blick zum Großen Bösenstein vorm Abstieg in die Elendscharte – links unterhalb zeigt sich schon der Dreisteckengrat:

Am Großen Bösenstein (2.448m):


Auch hier traf ich wieder auf einen netten Kollegen der ein Bild von mir machte:

Am Gipfel des Großen Bösensteines fühlte ich mich noch gut und somit entschied ich mich für den Dreisteckengrat – vom Gipfel geht es steil mit der ein oder anderen leichten Kletterstelle hinunter (man verliert hier schon einige Höhenmeter), grundsätzlich überhaupt nicht schwierig, nur der teilweise sehr schottrige Steig erfordert erhöhte Aufmerksamkeit – unten angekommen folgt eine seilversicherte Querung:

Nach der Querung geht es wieder über eine Rinne hinauf zum Grat – hier im Rückblick:

Es folgen einige leichte Kletterstellen, die meiner Meinung nach maximal den unteren 2. Schwierigkeitsgrad erreichen – Trittsicherheit (insbesondere bei dem bereits erwähnten teilweise schottrigen Steig)  sowie Schwindelfreiheit sind unabdingbar!

Dieser Gratturm wird seilversichert überklettert:

Durchaus luftiger Rückblick:

Bald ist der Gratturm überwunden – klettertechnisch vielleicht die schwierigste Stelle des Dreisteckengrates:

Rückblick vom Gratturm auf den schneidigen Grat:

Und zum Großen Bösenstein:

Es geht wieder hinab:

Wieder ein Rückblick zum Großen Bösenstein und den bereits überschrittenen Grat:

Es geht wieder hinauf zur Sonntagskarspitze:

Zuvor gibt es aber noch einige Seilversicherungen:

Schöner Tiefblick und schöne Wadln J:

Bald ist es geschafft –  langsam aber sicher geht der Saft aus, mein Glück war, dass sich die Sonne, während ich am Dreisteckengrat war, hinter einer Wolke versteckte, so knallte es zumindest nicht herunter:

Eine letzte etwas heikle seilversicherte Stelle und schon ist die…

…Sonntagskarspitze (2.350m) erreicht:


Von dort geht es hinunter in die Gamsscharte mit Ausblick zum Gefrorenen See:

Obwohl ich schon keinen Saft mehr hatte, wollte ich unbedingt noch auf den nahen Dreistecken und diese letzten Höhenmeter da hinauf waren alles andere als angenehm mit dem ein oder anderen „Schimpfer“ verbunden J – aber ich erreichte das schöne Gipfelkreuz des Dreistecken (2.382m):


Nach einer ersten etwas längeren Pause erfolgte der Abstieg – hier bereits der Rückblick in die Gamsscharte:

Ich spielte hier noch kurz mit dem Gedanken, die beiden nahen 2000er Seekarspitze und Große Rübe weglos zu besteigen – verzichtete aber darauf und blieb am markierten Weg oberhalb des Gefrorenen Sees:

Noch ein letzter Blick zum Gefrorenen See, der weitere Abstieg erfolgte über das Ochsenkar zurück zum Parkplatz:

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